Aktuelles

Guthmann Soirée

im Gutshaus Neukladow

 

Samstag, 9. Dezember 2017 – 15 Uhr

 

Von der Unvergänglichkeit des Schönen in der Welt –

Johannes Guthmanns Traum vom Arkadien an der Havel

 

Eine musikalisch-literarische Soirée mit Heike Hofereiter & Miriam-Esther Owesle

 

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In einer musikalisch-literarischen Soirée erzählen die Pianistin Heike Hofereiter und die Kunsthistorikerin Miriam-Esther Owesle von dem Glauben an die Unvergänglichkeit des Schönen im Spiegel der Biographie des Schriftstellers und Sammlers Johannes Guthmann (1876-1956). Dieser hatte vor rund hundert Jahren in dem frühklassizistischen Gutshaus Neu-Cladow einen Kreis illustrer Gäste um sich geschart, zu denen der impressionistische Maler Max Slevogt und der Bildhauer August Gaul ebenso gehörten wie der Kunsthändler Paul Cassirer und die Schauspielerin Tilla Durieux, der Schriftsteller Gerhart Hauptmann, der Theaterintendant Max Reinhardt sowie der spätere Außenminister Walther Rathenau. In ihrem Buch „‚Neu-Cladow und nichts anderes!‘ – Johannes Guthmanns Traum vom Arkadien an der Havel“ (be.bra wissenschaft verlag 2014) hat die Kunsthistorikerin Miriam-Esther Owesle die sprühend geistvolle Atmosphäre der Blütezeit Neu-Cladows eingefangen und lässt im literarisch-musikalischen Dialog mit der Pianistin Heike Hofereiter den neuromantischen Traum Guthmanns von einem Arkadien an der Havel lebendig werden.

Veranstaltungsort: Gutshaus Neukladow (Musiksaal), Neukladower Allee 9-12, 14089 Berlin; Eintritt: 20 € (erm. 15 €)

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Neu-Cladower Salon

zu Gast in der Galerie Mutter Fourage

 

Salonreihe 2017

Künstlerhäuser und Sammlervillen in Wannsee

 

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Max Liebermann: Der Garten der Familie Arnhold, 1911

 

Sonntag, 3. Dezember 2017 – 18 Uhr

„Kohlenkönig“ und Mäzen

Eduard Arnhold und seine Villa am Großen Wannsee

 

Es mag kein Zufall sein, dass Max Liebermann den Garten seines Nachbarn Eduard Arnhold (1849-1925) am Großen Wannsee 4 in einem 1911 entstandenen Gemälde aus der Vogelperspektive mit weit schweifendem Blick ins offene Blau des Großen Wannsees gestaltet hat – Weltoffenheit und Weitblick zeichneten das kulturelle Engagement des Unternehmers und Mäzens aus, der als Multimillionär einer der reichsten Männer seiner Zeit war und um 1900 zu den wichtigsten Förderern von Kunst und Wissenschaft gehörte. In maßgeblicher Weise zeichnete Eduard Arnhold dafür verantwortlich, dass die frühe Moderne in den konservativen wilhelminischen Kunstbetrieb Einzug halten konnte. Dabei fand nicht nur der französische Impressionismus in dem „Kohlenmagnaten“ einen seiner bedeutendsten Befürworter – auch der deutschen zeitgenössischen Kunst war Eduard Arnhold ein wichtiger Protegé. Dass Liebermanns Impressionismus das Interesse des Sammlers ebenso weckte wie die Neuromantik Böcklins bezeugt, dass der zeittypische Streit der Richtungen in der Sammlung Arnhold zur Beruhigung gelangte. Hier fanden sich – wie Hugo von Tschudi 1909 feststellte – die Meister des 19. Jahrhunderts zu „einem wahren Friedensfeste“ vereinigt. Der Dezember-Vortrag des Neu-Cladower Salons in der Galerie Mutter Fourage ist dem großen Sammler und Mäzen Eduard Arnhold gewidmet.

Galerie Mutter Fourage, Chausseestraße 15a, 14109 Berlin-Wannsee

www.mutter-fourage.de

Der Eintrittspreis beträgt 10 € / erm. 8 €. Um Reservierung wird gebeten.

Anmeldungen nimmt die Galerie Mutter Fourage entgegen unter der e-mail-Adresse karten@mutter-fourage.de oder unter der Telefonnummer 030/8052311.

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Die Guthmann Akademie zu Gast in der Villa Oppenheim

 

Mittwoch, 22. November 2017 – 18 Uhr – Villa Oppenheim

 

Kalte Luft und warmes Licht –

Hans Baluschek und sein Gemälde „Zur Grube“

 

Vortrag von Dr. Miriam-Esther Owesle

 

1914 schuf der Berliner Maler, Zeichner und Graphiker Hans Baluschek (1870-1935) mit seinem Gemälde „Zur Grube“ ein Hauptwerk der Charlottenburger Kunstsammlung, das in charakteristischer Weise nicht nur Aufschluss gibt über die Intentionen des Künstlers, sondern in dem sich darüber hinaus auch die  Ambivalenzen des modernen Industriezeitalters und seine sozialen Begleiterscheinungen spiegeln. Das Gemälde im Kontext des künstlerischen OEuvres Hans Baluscheks ebenso wie vor dem soziokulturellen Hintergrund seiner Enstehungszeit zu betrachten, wird Thema des Vortrags sein.

Hans_Baluschek_Zur_Grube_1914Hans Baluschek: Zur Grube, 1914

http://www.villa-oppenheim-berlin.de/veranstaltungen/alle.html

Der Eintritt ist frei.

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Guthmann Lecture

im Gutshaus Neukladow

 

Sonntag, 19. November 2017 – 15 Uhr

 

„Mit der Leinwand an die Havel – Neu-Cladow und die Berliner Secession“

 

Vortrag von Dr. Miriam-Esther Owesle

 

Max_Slevogt_Blumengarten_II_in_Neu_Cladow_SMPKMax Slevogt: Blumengarten II in Neu-Cladow, 1912 © SMPK

Immer wieder zog es den impressionistischen Maler Max Slevogt nach Neu-Cladow, um hier am Havelstrand die Naturschönheit des Ortes und dessen geistig anregende Atmosphäre mit Pinsel und Zeichenstift festzuhalten. Noch heute kündet Slevogts Neu-Cladower Gemäldezyklus von jener Aufbruchstimmung, die Haus und Park um 1910 durch das Wirken des Kunsthistorikers und Schriftstellers Johannes Guthmann (1876-1956) erfüllte. Durch Guthmann wurde Neu-Cladow zu einem modernen Musenhof, an dem sich Bildende Künstler und Schriftsteller, Schauspieler und Musiker ein rekreativ-kreatives Stelldichein gaben – darunter auch zahlreiche Mitglieder der Berliner Secession. Sie schufen nicht nur Werke in Neu-Cladow, sondern auch für Neu-Cladow: neben Arbeiten von Max Slevogt befanden sich in der Kunstsammlung des Hausherrn Arbeiten von Hans Purrmann und August Gaul, Ernst Barlach und Georg Kolbe. Der Verbindung von Johannes Guthmann und Neu-Cladow zur Berliner Secession widmet sich ein Vortrag der Leiterin der Guthmann Akademie Dr. Miriam-Esther Owesle im Rahmen der Guthmann Lectures am 19. November 2017 um 15 Uhr. Dann heißt es im Musiksaal des Gutshauses Neu-Cladow: „Mit der Leinwand an die Havel – Neu-Cladow und die Berliner Secession“.

Veranstaltungsort: Gutshaus Neukladow (Musiksaal), Neukladower Allee 9-12, 14089 Berlin; Eintritt: 10 € (erm. 8 €)

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Neu-Cladower Salon

zu Gast in der Galerie Mutter Fourage

 

Salonreihe 2017

Künstlerhäuser und Sammlervillen in Wannsee

Vincent_van_Gogh_Rosen_1890

Vincent van Gogh: Rosen, 1890 © Metropolitan Museum, New York

 

 

7. Januar 2018 – 14 Uhr

Ein Landhaus für Manet & van Gogh

Die Villa von Franz und Margarete Oppenheim und ihre Kunstsammlung am Wannsee

 

„Die Leitung der Fabrik besorge ich, das Departement Kunst untersteht meiner Frau“, schreibt der Unternehmer Franz Oppenheim (1852-1929) im Jahre 1909 an den Direktor der Berliner Gemäldegalerie Wilhelm von Bode. In den beiden Jahren zuvor hatte Oppenheim sich und seiner Frau ein großes Landhaus in der Villenkolonie Alsen durch den Architekten Alfred Messel errichten lassen, dessen spektakuläres Herzstück eine mehr als zwanzig Meter lange Gemäldegalerie war, in der eine opulente Kunstsammlung Platz fand: Im „Großen Messel“ – wie die Villa Oppenheim in der Großen Seestraße 16 (heute: Zum Heckeshorn 38) genannt wurde – gaben sich Gemälde von Vincent van Gogh und Edouard Manet ein Stelldichein und bezeugten den bereits früh an der zeitgenössischen Kunst orientierten und vornehmlich auf französische Impressionisten fokussierten Geschmack Margarete Oppenheims (1857-1935), deren Cézanne-Sammlung als die seinerzeit größte in Deutschland galt und die in ihrem von Alfred Messel angelegten und durch Paul O. A. Baumgarten und Alfred Lichtwark in den 1910er Jahren umgestalteten Garten unter anderem Tierplastiken des Sezessions-Bildhauers August Gaul aufstellen ließ. Im Rahmen der Vortragsreihe „Künstlerhäuser und Sammlervillen in Wannsee“ nimmt sich der Neu-Cladower Salon in der Galerie Mutter Fourage im November dem Wannseer Refugium von Franz und Margarete Oppenheim an.

Galerie Mutter Fourage, Chausseestraße 15a, 14109 Berlin-Wannsee www.mutter-fourage.de

Der Eintrittspreis beträgt 10 € / erm. 8 €. Um Reservierung wird gebeten. Anmeldungen nimmt die Galerie Mutter Fourage entgegen unter der e-mail-Adresse karten@mutter-fourage.de oder unter der Telefonnummer 030/8052311.

 

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Mehr als nur Impressionismus

Künstler der Berliner Secession in der Galerie Mutter Fourage

 

Vernissage – 15. Oktober 2017 – 13 Uhr

 

Über die Künstlervereinigung Berliner Secession hat Dr. Anke Matelowski jüngst mit ihrer Publikation „Die Berliner Secession 1899 – 1937. Chronik, Kontext, Schicksal“ (Nimbus Verlag) ein neues Grundlagenwerk vorgelegt, das die Aktivität und Bedeutsamkeit der Berliner Secession in den knapp vierzig Jahren ihres Bestehens aufs Genaueste darlegt. Die Galerie Mutter Fourage (Chausseestraße 15 a, 14109 Berlin – Wannsee) zeigt aus diesem Anlass vom 20. Oktober bis 17. Dezember 2017 jeweils Freitags von 14-18 Uhr sowie Sa+So 12-17 Uhr (und nach Vereinbarung) eine umfassende Schau mit Werken Berliner Secessionisten, deren Facettenreichtum deutlich macht, dass die Berliner Secession „mehr“ war – „als nur Impressionismus“.

Die Guthmann Akademie wird die Vernissage zur Ausstellung „Mehr als nur Impressionismus“ – Künstler der Berliner Secession“ mit einführenden Worten von Dr. Miriam-Esther Owesle mitgestalten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Ausstellung unter folgendem link:

Flyer_Ausstellung_Berliner_Secession_Galerie_Mutter_Fourage

Heckendorf_Stadt_im_Gebirge_1919

Franz Heckendorf: Stadt im Gebirge, 1919

 

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Luther & die musikalischen Boten der Reformation

 

14. Oktober 2017 – 17 Uhr – Dorfkirche Kladow

 

 „Luthers Bibelübersetzung hat die größten Wirkungen hervorgebracht“ – dies sagt kein Geringerer als der Deutschen wohl größter Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe. Eine der nachhaltigsten Wirkungen zeigt sich dabei in der Musik. In Werken von Heinrich Schütz und Max Reger, Otto Nicolai und Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johannes Brahms und Johann Sebastian Bach ist uns Martin Luther und seine Leistung noch immer ganz gegegenwärtig. Der Kammerchor Falkensee unter Leitung von Jens Hofereiter, wird uns dies am 14. Oktober 2017 um 17 Uhr in der Dorfkirche Kladow (Kladower Damm 369, 14089 Berlin) aufs Lebendigste zu Gehör bringen. Dr. Miriam-Esther Owesle widmet sich in zwei gesprochenen Beiträgen dem für Luther gar engen Band zwischen Wort und Musik.

Eintritt und Platzwahl sind frei.

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Gustav Adolf Spangenberg: Luther im Kreise seiner Familie musizierend, 1866

 

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Neu-Cladower Salon

zu Gast in der Galerie Mutter Fourage

 

Salonreihe 2017

Künstlerhäuser und Sammlervillen in Wannsee

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Familie Richter auf der Terrasse in Wannsee, um 1900

1. Oktober 2017 – 14 Uhr

Hofmannsthal zu Gast in Wannsee

Die Salonnière Cornelie Richter und ihr Landsitz auf dem Wehrhorn

 

In heiter-lichtdurchwirkten Gemälden hat uns der Maler Philipp Franck jenen Garten überliefert, den zu hegen und pflegen der Witwe des Malerfürsten Gustav Richter (1823-1884) Herzensangelegenheit war. Mit ihrem Landsitz auf dem Wehrhorn – einer Halbinsel zwischen Kleinem Wannsee und Pohlesee – schuf  Cornelie Richter (1842-1922) insbesondere in den Jahren zwischen 1890 und 1914 ein idyllisches Refugium, in dem auch die Kultur reiche Blüten trieb. Galten bereits zu Lebzeiten ihres Mannes die Atelierfeste in der gemeinsamen Stadtwohnung als legendäre Zusammenkünfte der geistig-kulturellen Elite der Gründerzeit, so empfing Cornelie Richter in ihrem 1888 von Hermann Ende erbauten Sommerdomizil in der Villenkolonie Alsen insbesondere jenen Kreis, mit dem sie in engstem Kontakt stand – darunter bedeutende Vertreter der künstlerischen Avantgarde. Der Dichter und Dramatiker Hugo von Hofmannsthal war dabei ebenso gern gesehener und häufiger Gast in der Hohenzollernstraße 12 wie der Schriftsteller und Mäzen Harry Graf Kessler. Der Salonnière Cornelie Richter und ihrem Wannseer Refugium ist der Oktober-Vortrag des Neu-Cladower Salons in der Galerie Mutter Fourage gewidmet.

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Neu-Cladower Salon

zu Gast in der Galerie Mutter Fourage

 

3. September 2017 – 14 Uhr

Mit der Staffelei in’s Grüne – Philipp Franck

und sein Traum von einer Künstlerkolonie am Wannsee

 

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Philipp Franck: Wannseegarten, 1926

Lange bevor sich der Maler und Zeichner Philipp Franck (1860-1944) im Jahre 1909 sein Atelierhaus in der Wannseer Hohenzollernstraße 7 bauen ließ, hatte der aus Frankfurt am Main stammende Künstler mit Pinsel und Zeichenstift bereits jene malerische Havellandschaft um Potsdam festgehalten, der zeitlebens seine unverbrüchliche Liebe galt und deren Schönheiten er nicht nur in weitgehend unberührter Natur, sondern auch in den Landschaftsgärten zahlreicher Sommerhäuser der Villenkolonie Alsen nachspürte. Dabei pflegte Philipp Franck nicht nur Umgang mit wohlsituierten Villenbesitzern wie Eduard Arnhold oder Cornelie Richter, sondern stand auch in engstem Austausch mit Künstlern wie Hans Herrmann oder Max Liebermann. In Francks dichtem gesellschaftlichem Netzwerk spiegelt sich dabei auch sein Traum von einer Künstlerkolonie am Wannsee wider, dem der September-Vortrag der Reihe „Künstlerhäuser und Sammlervillen in Wannsee“ des Neu-Cladower Salons gilt, der in diesem Jahr zu Gast in der Galerie Mutter Fourage, Chausseestraße 15a, 14109 Berlin-Wannsee ist: www.mutter-fourage.de

Der Eintrittspreis beträgt 10€. Um Reservierung wird gebeten. Anmeldungen nimmt die Galerie Mutter Fourage entgegen unter der e-mail-Adresse karten@mutter-fourage.de oder unter der Telefonnummer 030/8052311.

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„Rübezahl tanzt auf dem Dach“ –

Johannes Guthmann & Joachim Zimmermann in Schreiberhau

 

Vortrag von Dr. Miriam-Esther Owesle

Samstag, 13. Mai 2017 – 16 Uhr – Carl-Hauptmann-Haus, Schreiberhau

 

Dom Carla i Gerharta Hauptmannów
ul. 11 Listopada 23
PL 58-580 Szklarska Poręba

Schreiberhau_Dachreiter

 

 

 

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Johannes Guthmann (1876-1956) in Heidelberg

Der Kunsthistoriker, Schriftsteller und Kunstsammler Johannes Guthmann (1876- 1956) studierte seit dem Sommersemester 1896 in Heidelberg und promovierte 1900 bei Henry Thode mit einer Arbeit über „Die Landschaftsmalerei der toskanischen Kunst im 14. Jahrhundert“. Um 1910 unterhielt er auf dem Gut Neu-Cladow bei Berlin einen modernen Musenhof, an dem sich die geistig-kulturelle Elite der Zeit traf. Zum engsten Gästekreis gehörten der Maler Max Slevogt und der Bildhauer August Gaul, der Schriftsteller Gerhart Hauptmann und der Regisseur Max Reinhardt, der Kunsthändler Paul Cassirer und die Schauspielerin Tilla Durieux sowie der Politiker Walther Rathenau. Der Vortrag beleuchtet die Heidelberger Studienzeit Guthmanns und insbesondere auch die Einflüsse, die seine Lehrer Henry Thode und Carl Neumann auf ihn ausübten.

Kontakt Veranstalter: Institut für Europäische Kunstgeschichte

Homepage Veranstalter: www.iek.uni-hd.de

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Guthmann-Akademie zu Gast in der Villa Oppenheim

Seminarprogramm Frühjahr/Sommer 2017

Im Frühjahr und Sommer 2017 ist die Guthmann Akademie mit einer Seminarreihe zu Gast in der Villa Oppenheim:

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Die Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg bietet auf besondere Weise die Möglichkeit, die Vielgestaltigkeit einer Zeit panoramatisch zu erfassen, deren Balanceakt zwischen Tradition und Moderne sich in einer Vielzahl künstlerischer Ausdrucksformen spiegelt: Jugendstil und Realismus, Impressionismus und Salonmalerei geben sich in den Räumen der 1881 im Stil der Neorenaissance als bürgerliches Privathaus errichteten Villa Oppenheim heute ein faszinierendes Stelldichein.

Als Gast der Villa Oppenheim lädt die Guthmann Akademie zu gedanklichen Spaziergängen in jene Zeit ein, in der sich wohlhabende Bürger durch das Sammeln von Kunst ein Refugium inmitten soziokultureller Umwälzungen schufen und in der die 1908 gegründete „Deputation für Kunstzwecke“ der Stadt Charlottenburg der kaiserlichen Kunstdoktrin mit einer liberalen Kulturpolitik begegnete.

In der Seminarreihe „Zwischen Salon und Sezession – Berliner Malerei um 1900 in der Villa Oppenheim“, die vom 26. April 2017 bis zum 28. Juni 2017 immer Mittwochs von 10.15 bis 11.45h in der Villa Oppenheim stattfindet, stellt die Kunsthistorikerin und Leiterin der Guthmann Akademie Dr. phil. Miriam-Esther Owesle, ausgewählte Werke der Sammlung vor. Ergänzend zu den Betrachtungen und Diskussionen vor den jeweiligen Originalen erläutern profunde Bildpräsentationen den kunst- und kulturgeschichtlichen Kontext der jeweiligen Werke.

Hier finden Sie das aktuelle Seminarprogramm zum download:

Guthmann_Akademie_Seminarprogramm_Frühjahr_Sommer_2017

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