Aktuelles

Mehr als nur Impressionismus

Künstler der Berliner Secession in der Galerie Mutter Fourage

 

Vernissage – 15. Oktober 2017 – 13 Uhr

 

Über die Künstlervereinigung Berliner Secession hat Dr. Anke Matelowski jüngst mit ihrer Publikation „Die Berliner Secession 1899 – 1937. Chronik, Kontext, Schicksal“ (Nimbus Verlag) ein neues Grundlagenwerk vorgelegt, das die Aktivität und Bedeutsamkeit der Berliner Secession in den knapp vierzig Jahren ihres Bestehens aufs Genaueste darlegt. Die Galerie Mutter Fourage (Chausseestraße 15 a, 14109 Berlin – Wannsee) zeigt aus diesem Anlass vom 20. Oktober bis 17. Dezember 2017 jeweils Freitags von 14-18 Uhr sowie Sa+So 12-17 Uhr (und nach Vereinbarung) eine umfassende Schau mit Werken Berliner Secessionisten, deren Facettenreichtum deutlich macht, dass die Berliner Secession „mehr“ war – „als nur Impressionismus“.

Die Guthmann Akademie wird die Vernissage zur Ausstellung „Mehr als nur Impressionismus“ – Künstler der Berliner Secession“ mit einführenden Worten von Dr. Miriam-Esther Owesle mitgestalten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Ausstellung unter folgendem link:

Flyer_Ausstellung_Berliner_Secession_Galerie_Mutter_Fourage

Heckendorf_Stadt_im_Gebirge_1919

Franz Heckendorf: Stadt im Gebirge, 1919

 

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Luther & die musikalischen Boten der Reformation

 

14. Oktober 2017 – 17 Uhr – Dorfkirche Kladow

 

 „Luthers Bibelübersetzung hat die größten Wirkungen hervorgebracht“ – dies sagt kein Geringerer als der Deutschen wohl größter Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe. Eine der nachhaltigsten Wirkungen zeigt sich dabei in der Musik. In Werken von Heinrich Schütz und Max Reger, Otto Nicolai und Felix Mendelssohn-Bartholdy, Johannes Brahms und Johann Sebastian Bach ist uns Martin Luther und seine Leistung noch immer ganz gegegenwärtig. Der Kammerchor Falkensee unter Leitung von Jens Hofereiter, wird uns dies am 14. Oktober 2017 um 17 Uhr in der Dorfkirche Kladow (Kladower Damm 369, 14089 Berlin) aufs Lebendigste zu Gehör bringen. Dr. Miriam-Esther Owesle widmet sich in zwei gesprochenen Beiträgen dem für Luther gar engen Band zwischen Wort und Musik.

Eintritt und Platzwahl sind frei.

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Gustav Adolf Spangenberg: Luther im Kreise seiner Familie musizierend, 1866

 

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Neu-Cladower Salon

zu Gast in der Galerie Mutter Fourage

 

Salonreihe 2017

Künstlerhäuser und Sammlervillen in Wannsee

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Familie Richter auf der Terrasse in Wannsee, um 1900

1. Oktober 2017 – 14 Uhr

Hofmannsthal zu Gast in Wannsee

Die Salonnière Cornelie Richter und ihr Landsitz auf dem Wehrhorn

 

In heiter-lichtdurchwirkten Gemälden hat uns der Maler Philipp Franck jenen Garten überliefert, den zu hegen und pflegen der Witwe des Malerfürsten Gustav Richter (1823-1884) Herzensangelegenheit war. Mit ihrem Landsitz auf dem Wehrhorn – einer Halbinsel zwischen Kleinem Wannsee und Pohlesee – schuf  Cornelie Richter (1842-1922) insbesondere in den Jahren zwischen 1890 und 1914 ein idyllisches Refugium, in dem auch die Kultur reiche Blüten trieb. Galten bereits zu Lebzeiten ihres Mannes die Atelierfeste in der gemeinsamen Stadtwohnung als legendäre Zusammenkünfte der geistig-kulturellen Elite der Gründerzeit, so empfing Cornelie Richter in ihrem 1888 von Hermann Ende erbauten Sommerdomizil in der Villenkolonie Alsen insbesondere jenen Kreis, mit dem sie in engstem Kontakt stand – darunter bedeutende Vertreter der künstlerischen Avantgarde. Der Dichter und Dramatiker Hugo von Hofmannsthal war dabei ebenso gern gesehener und häufiger Gast in der Hohenzollernstraße 12 wie der Schriftsteller und Mäzen Harry Graf Kessler. Der Salonnière Cornelie Richter und ihrem Wannseer Refugium ist der Oktober-Vortrag des Neu-Cladower Salons in der Galerie Mutter Fourage gewidmet.

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Neu-Cladower Salon

zu Gast in der Galerie Mutter Fourage

 

3. September 2017 – 14 Uhr

Mit der Staffelei in’s Grüne – Philipp Franck

und sein Traum von einer Künstlerkolonie am Wannsee

 

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Philipp Franck: Wannseegarten, 1926

Lange bevor sich der Maler und Zeichner Philipp Franck (1860-1944) im Jahre 1909 sein Atelierhaus in der Wannseer Hohenzollernstraße 7 bauen ließ, hatte der aus Frankfurt am Main stammende Künstler mit Pinsel und Zeichenstift bereits jene malerische Havellandschaft um Potsdam festgehalten, der zeitlebens seine unverbrüchliche Liebe galt und deren Schönheiten er nicht nur in weitgehend unberührter Natur, sondern auch in den Landschaftsgärten zahlreicher Sommerhäuser der Villenkolonie Alsen nachspürte. Dabei pflegte Philipp Franck nicht nur Umgang mit wohlsituierten Villenbesitzern wie Eduard Arnhold oder Cornelie Richter, sondern stand auch in engstem Austausch mit Künstlern wie Hans Herrmann oder Max Liebermann. In Francks dichtem gesellschaftlichem Netzwerk spiegelt sich dabei auch sein Traum von einer Künstlerkolonie am Wannsee wider, dem der September-Vortrag der Reihe „Künstlerhäuser und Sammlervillen in Wannsee“ des Neu-Cladower Salons gilt, der in diesem Jahr zu Gast in der Galerie Mutter Fourage, Chausseestraße 15a, 14109 Berlin-Wannsee ist: www.mutter-fourage.de

Der Eintrittspreis beträgt 10€. Um Reservierung wird gebeten. Anmeldungen nimmt die Galerie Mutter Fourage entgegen unter der e-mail-Adresse karten@mutter-fourage.de oder unter der Telefonnummer 030/8052311.

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„Rübezahl tanzt auf dem Dach“ –

Johannes Guthmann & Joachim Zimmermann in Schreiberhau

 

Vortrag von Dr. Miriam-Esther Owesle

Samstag, 13. Mai 2017 – 16 Uhr – Carl-Hauptmann-Haus, Schreiberhau

 

Dom Carla i Gerharta Hauptmannów
ul. 11 Listopada 23
PL 58-580 Szklarska Poręba

Schreiberhau_Dachreiter

 

 

 

2017-04-18_semestereröffnung_poster1

Johannes Guthmann (1876-1956) in Heidelberg

Der Kunsthistoriker, Schriftsteller und Kunstsammler Johannes Guthmann (1876- 1956) studierte seit dem Sommersemester 1896 in Heidelberg und promovierte 1900 bei Henry Thode mit einer Arbeit über „Die Landschaftsmalerei der toskanischen Kunst im 14. Jahrhundert“. Um 1910 unterhielt er auf dem Gut Neu-Cladow bei Berlin einen modernen Musenhof, an dem sich die geistig-kulturelle Elite der Zeit traf. Zum engsten Gästekreis gehörten der Maler Max Slevogt und der Bildhauer August Gaul, der Schriftsteller Gerhart Hauptmann und der Regisseur Max Reinhardt, der Kunsthändler Paul Cassirer und die Schauspielerin Tilla Durieux sowie der Politiker Walther Rathenau. Der Vortrag beleuchtet die Heidelberger Studienzeit Guthmanns und insbesondere auch die Einflüsse, die seine Lehrer Henry Thode und Carl Neumann auf ihn ausübten.

Kontakt Veranstalter: Institut für Europäische Kunstgeschichte

Homepage Veranstalter: www.iek.uni-hd.de

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Guthmann-Akademie zu Gast in der Villa Oppenheim

Seminarprogramm Frühjahr/Sommer 2017

Im Frühjahr und Sommer 2017 ist die Guthmann Akademie mit einer Seminarreihe zu Gast in der Villa Oppenheim:

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Guthmann_Akademie_Frühjahr_Sommer_2017.Oppenheim-Seite002

Die Kunstsammlung der Stadt Charlottenburg bietet auf besondere Weise die Möglichkeit, die Vielgestaltigkeit einer Zeit panoramatisch zu erfassen, deren Balanceakt zwischen Tradition und Moderne sich in einer Vielzahl künstlerischer Ausdrucksformen spiegelt: Jugendstil und Realismus, Impressionismus und Salonmalerei geben sich in den Räumen der 1881 im Stil der Neorenaissance als bürgerliches Privathaus errichteten Villa Oppenheim heute ein faszinierendes Stelldichein.

Als Gast der Villa Oppenheim lädt die Guthmann Akademie zu gedanklichen Spaziergängen in jene Zeit ein, in der sich wohlhabende Bürger durch das Sammeln von Kunst ein Refugium inmitten soziokultureller Umwälzungen schufen und in der die 1908 gegründete „Deputation für Kunstzwecke“ der Stadt Charlottenburg der kaiserlichen Kunstdoktrin mit einer liberalen Kulturpolitik begegnete.

In der Seminarreihe „Zwischen Salon und Sezession – Berliner Malerei um 1900 in der Villa Oppenheim“, die vom 26. April 2017 bis zum 28. Juni 2017 immer Mittwochs von 10.15 bis 11.45h in der Villa Oppenheim stattfindet, stellt die Kunsthistorikerin und Leiterin der Guthmann Akademie Dr. phil. Miriam-Esther Owesle, ausgewählte Werke der Sammlung vor. Ergänzend zu den Betrachtungen und Diskussionen vor den jeweiligen Originalen erläutern profunde Bildpräsentationen den kunst- und kulturgeschichtlichen Kontext der jeweiligen Werke.

Hier finden Sie das aktuelle Seminarprogramm zum download:

Guthmann_Akademie_Seminarprogramm_Frühjahr_Sommer_2017

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